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Volke im Schwünge gehe»; man denke an das Wachsen derHaare, der Nagel der, Kröpfe rc. bei dem sogenannten wachsen-den Mond.
Endlich spielen noch zwei andere Stellungen des Mondes,welche oben unter den Benennungen von Auf- und Unter-gent besprochen worden sind, eine große Rolle. Einige Land-wirthe schauen nämlich sorgfältig in den Kalender, wenn sieMist anlegen wollen, indem sie glauben, dieser müßte noth-wendig bei dem Zeichen Untergent angelegt werden,wenn er in den Boden eindringen soll und daß der bei demZeichen Aufgent angelegte oben auf bleiben würde.
Ebenso glauben sie, daß der Most trüb werde, wenner bei Aufgent, und lauter, wenn er bei Untergent abgezogenwerde. Dafür berufen sich diese Leute auf ihre vermeintlicheErfahrung. Alan kann ihnen wohl glauben, daß ihr Most,den sie ein oder mehrmal bei Aufgent abgezogen haben, trübgewesen ist, aber das haben sie gewiß nicht erfahren, daß derStand des Mondes, Aufgent genannt, daran Schuld gewesen ist.
Dieser Aberglaube wurde vielleicht veranlaßt durch dieBenennungen: Auf- und Untergeut oder auch durch dieStellung der Kalenderzeichen selbst, indem die Hörner oderSpitzen des erster» aufwärts, die des letzterer nieder-wärts gekehrt sind. Bei dem Untergent muß alles nieder-wärts gehen, der Mist in den Boden niederdringen, dasTrübe im Most sich zu Boden senken rc., hingegen bei demAufgent muß alles oben bleiben oder gar in die Höhe gehen.
Uebrigens gibt es doch schon viele Landwirthe, welchewohl wissen, daß die Ursachen des guten und läutern Mostesnicht auf dem fernen Mond oder in den Kalenderzeichen, son-dern in viel nähern Umständen zu finden sind, nämlich in derDualität des Obstes, in der angemessenen Reife desselben, inder Temperatur,. bei welcher gepreßt wird, in der Reinlichkeitder Geräthschaften, die dazu gebraucht werden und endlich noch