Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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sehen kann, so mochte die Einfuhr dieser wohl-feilen Theegattung inlUifsland eine Wohhhat fürdie Urmern Einwohner dieses Reichs seyn, welche,wenn sie sich einmal an dieses gesunde Getränkgewohnt hatten, in dem Gebrauche von Kom-brantweiu vielleicht stark nachlassen würden ;und dieser Gegenstand scheint wohl die Auf-merksamkeit der Regierung zu verdienen, daman den so sehr .schädlichen Folgen, welche ausdem unmäfsigen Gebrauche des Brantwelns ent-stehen, dadurch vorbeugt. Fast alle ProvinzenRufslands haben einen Überfiufs an dem schön-sten Honig, welcher den Zucker sehr gut LeimThee ersetzen würde. Wie sehr sich Russen anThee gewöhnen können, und wie sehr er nachihrem Geschmack seyn mu fs, habe ich am Bordmeines Schiffs gesehen. Mit Ausnahme von eini-gen wenigen meiner Leute, hatte gern ein jederseine Portion Brantewein hergegeben und eswar Französischer Brantewein oderArrac, den sieerhielten um nur nicht seines Xhfies, den ich,wenn keine Ursache vorhanden wai das Wasserzu schonen, zweimal des Tages gehen liefs, ver-lustig zu gehen. Wenn sie nur einmal des TagsThee erhielten, habe ich sie oft Regenwasser zumThee sammeln sehen, obgleich das auf denSchiffen gesammelte Regeuwa.sser sehr starknach Theer schmeckt. Es ist also nicht unwahr-scheinlich, dafs der Gebrauch des Thees Eingangbei dem Volke in Rufsland finden, und den Bran-tewein zum Theil verdrängen würde. Auch Ei-

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