Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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relkeit v. frde vielleicht etwas dazu beitragen, denThee allgemein zu machen; denn ich glaube,dafs der gemeine Mann, wenn er nicht ganz ver-dorben ist, lieber zu Hause eine Tasse Theetrinkt, besonders v/enn er einen guten Freundbewinhen will, als dafs er den Branteweiu ineiner Schenke sucht. Zum Gebrauch auf derFlotte und in den Hospitälern müfsle der Theevorzüglich empfohlen werden. Thee ist eins derbesten antiscorbuüschen Mittel, und überhauptein sehr gesundes Getränk. Für einen Krankenist er ein so grofses Labsal, dafs man ihm aufdem Schiffe nicht leicht ein wohllhätigeres gebenkann; und die wohlfeilen Gattungen von Thee ,als Bc-hea und Congo, würden daher für Krankedie zw-eckmafsigsten seyn. Die Einfuhr von Bo-hea ist aber auch, bei einem directeu Handel vonKufsla n( j nach Canton, aus einer andern Ursachenothwendig und wichtig. Thee ist wie bekannteine l e icht verderbliche Waare, die man mit vie-ler Vorsicht laden mufs. Nähme man nur diefeinet tl Sorten davon, So müfstc ein grofserTluül derselben verderben, wenn sie ihren Platzim Raume unmittelbar auf dem Ballaste fänden.Die Engländer machen aus dieser Ursache immereine Unterlage von Bohea-Thee, in der Laugedes ganzen Schiffs. Leidet» auch einige Kastenvon diesem, wie dies unfehlbar seyn mufs, so istder 'S erlust nur geringe, da die bessern Gattun-gen durch diese Unterlage vor dem Verderbengesichert sind. .