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len verantwortlich ist. Wer eine ungewisse oderungerechte Sache hat, mufs seinem Bürgen einegrofsere Summe zahlen; denn .sobald der Procef«von den Mandarinen entschieden ist, -wird derBürge mit dem Bambusrohr deswegen bestraft,dafs er .sich für eine schlechte Sache verbürgthat. Da indefs auch der Callao oder erste Mini-ster des Kaisers von dieser Züchtigung nicht be-freit isr, so hat dergleichen körperliche Strafe in.den Augen eines Chinesen nichts Entehrendes.Der Gewinnst an Gelde ist aber gewifs, und alleKörperliche Strafen können durch Geld abge-kauft werden. Aufser den Bürgen, haben dieClienten noch ihre Advocaten, deren Schicksalganz von dem Fouyon oder Civilgouverneur ab-hängt, da dieser bei genauer Untersuchung einerRechtssache sich an die Plaideurs hält, und siestrenge züchtigt, wenn sie eine ungerechte Sachevertheidigt haben.
14. Ist der Handel mehr ein Tauschhandel vonWaaren gegen Waaren, oder wird der Preis.einer jeden Waare wie bei uns durch Geldbestimmt?
Antwort. Da die Chinesen wenig baaresGeld im Umlauf, und aufser der kleinen Kupfer-münze, Lee genannt, keine andere Münze ha-ben, auch die Abgaben an die Regierung in Na-turalien bestehen, der Handelsverkehr aber sehrausgebreitet ist: so scheint sehr wahrscheinlichein Tauschhandel von Waaren gegen W r aareu im