Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
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Mannschaft der Xadeshda täglich mit frischemFleische zu versorgen, und war erbötig, eineQuantität Mehl zu liefern, dessen wir sehr be-durften. Unser Vorraih an Zwieback haue sichsehr verringert, da die Ochotzkischen Zwiebackejetzt so schlecht befunden wurden, dafs ich sieden Leuten nicht länger geben durfte. Der Man-gel an Mehl war aber auf der Insel so grofs,dafs selbst den Einwohnern nichts verkauft wer-den durfte. Sowohl die neue Besitznehmungvom Cap, als auch die Expedition nach dem Riode la Flata, hatte die Magazine der Jnsel leer ge-macht. Ich mufste daher auf diese Lage Rück-sicht nehmen, und hoffte in Erwartung einerschnellen Reise bei einiger Ökonomie mit unsermeigenen Vorrath bis Kopenhagen auszukommen.

Ich kenne keinen bessern Ort, als Sr. Helena,um nach einer langen Ileise Erfrischungen ein-zunehmen. Die Rhede ist vollkommen sicher,und zu jeder Zeit weit bequemer, als Tafels-oder Simons-Bai am Cap. Die Einfahrt ist, wennman die Vorsicht braucht sich nahe am Landezu halten, sehr leicht, und um weg zu segeln,braucht man nur den Anker aufzuhebeu, um so-gleich in freier See zu seyn. Man findet hierallerhand Lebensmittel, und besonders Gemüsevon der besten Gattung. In einer Zeit von 2 bis3 Tagen ist man reichlich mit allem versehen.Porter und Weine, besonders Madera-Weine,waren hier im Überflüsse zu bekommen, so wie.auch Schiffsprovision, als Salzfleisch, Erbsen,