Band 
Zweiter Theil, Zweite Abtheilung.
Seite
251
JPEG-Download
 

ser Veränderung in seinem Beiragen die ersteVeranlassung gegeben. Meine Bemühungen, ihnvon seiner immer mehr und mehr zunehmendenMelancholie zu heilen, blieben fruchtlos. Dafsdiese einen Selbstmord, und zwar kurz vorBeendigung der Reise, zur Folge haben würde,dies war von Niemanden auf dem Schilfe geahn-det worden. Ich hatte geglaubt, er würde, wenner zu seinen Eltern, Geschwistern und Freunden,zurückkehrte, von seiner Krankheit, die nur ineiner zerrütteten Einbildungskraft bestand, baldgenesen- Auf dem Schiffe war zu seiner Wie-derherstellung keine Hofnung ; denn weder ich,mit so grofser Schonung und Thei'nahme ichihn auch behandelte, noch irgend einer seinerKameraden, konnte sich sein Zutrauen erwerben,und alle Versuche, ihn von seinem falschenWahne zu befreien, schlugen fehl. Der Gou-verneur liefs ihn mit allen militärischen Ehren-bezeugungen, welche .seinem Range gebührten,begrabe». Der Englische Prediger Wi 1 k i n-son verrichtete ohne Anstand die Cerenionieder Beerdigung.

Als ich hier di« bestimmt») Nachricht erhielt,dafs zwischen Rufsland und Frankreich der Kriegausgebrochen sey, bedauerte ich sehr, dafs Gaju-tän J.i sianskoy, meinen bestimmten Befehlenzuwider, dennoch St. Helena vorbeigesegelt war.Gegenseitige Sicherheit hatte freilich gefordert,dafs wir uns jetzt nicht trennten. Die uns vonder Französischen Regierung gegebenen Pässe