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welche in Ansehung der äußerlichen Besorgung vorzüg-lich heilsam ist.
III.
Sobald man gebissen, muß man das von dem Bißangegriffne wegschneiden, und die Wunde mit leichtgesalzenem lauem Wasser auswaschen. Rings um die-selbe wird auf zwey Zoll in die Runde eine Salbeeingerteben, welche aus einem Theil Queksilber, zweyTheilen Schweinschmalz, und einem 8ten Theil vene-tiamschen Terpentin bestehet; die Wunde selbst wirdmit einem vi^eliiv. Salb verbunden, oder man kannsie auch in dessen Ermanglung mit Baumöl oder Skor-pione! überstreichen, und ein mit diesem Oel genetztesBauschgen darauf legen; man kann auch den ganzenTheil, an welchem sich die Wunde befindet, mit ge-wärmtem Baumöl überstreichen.
Das Queksilbersalb wird die vier ersten Tage alleTag einmal eingeschmiert, nachher eine Woche lang,je den 2 icn Tag. Neben diesem wird die Wunde solang als möglich offen behalten, wenigstens Z. Wo-chen lang, und eine gute Eyterung beförderet.
Innerlich gebe man Morgens nüchtern, und Abendsum vier Uhr mit einer Theeschalen Lindenvlustwasser,in welchem man neun Tropfen Hirschhorngetst gemischt,ein halb Quinrlein von dem Hünerdarmpulver; Nachtsbey Schlafengehen hingegen ein halb Qutntlein vonder Indianischen Schlangenwurzel mit io. Gran Kam-pfer, und eben so viel Lia schrickn in einem Glas vollLtndenblustthee, in welchem ein Löffel voll Holder-muß aufgelöst worden, und warte unter einer mäßi-gen Bedeckung dem Schweiß ab. Die innerlichen Mit-tel werden wenigstens 8. Tag lang fortgesetzt, undnachher der Leib mit Laxiermttteln gereiniget.
Wann
*) Die zwey ersten Mittel, s. oben S.