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ein gebracht wird ; ja der Speichel kann dem Men-schen die Krankheit zuwegenbringen, wann er ohneBiß an einen Theil der Haut kömmt , der ohngefehrdauf eine andere Weise verlezt worden. Es wird da-her Jedermann auf das nachdrücklichste gewarnet,auch den kleinsten kaum merkbaren Biß nicht zu ver-absäumen, und wann steh kein Tröpflet» Blut zeigensollte, wann man sicher ist, daß der Hund wütendgewesen, sondern daß man ungesäumt die nachher be-schriebenen Mittel gebrauche. Ferner, daß man sichvorsehe, daß die nakende Gliedmaassen oder die Klei-der von dem Speichel nicht beflecket werden; und wannsolches geschehen, so soll man sie mit möglichster Sorg-falt waschen und reinigen.
Aus allem diesem wird ein jeder, der seine Ver-nunft gebrauchen will, ersehen, wie nothwendig esseye, dah man alle Tage auf seine Hände Achtunggebe, und, sobald man die ersten. Kennzeichen derKrankheit vermerket, nach den gegebenen Anleitun-gen verfahre. Ferner erhellet hieraus, wie gefähr-lich es seye,, seine Hunde zu denen Zeiten, da dieseKrankheit sich äusserer, auf den Strassen laufen zu las-sen : Man stehet in Gefahr seinen Hund zu verlieren,und sich und andere in Unglück zu stürzen. Eine guteVorsorge ist, daß man alle Tage die Hunde bade,oder mit Wasser begiesse, und ihnen solches fleißig zumtrinken darstelle; sobald man Hiebey Eckel oder Ab-scheu an dem Hund bemerket, so muß man ihm nichtmehr trauen.
Beschreibung der HellimMrt.
Wir theilen hier die schon ^nno 1757-, und/knno 1758. in den Druck gegebene Beschreibungenmit, denen wir noch eine dritte Heilungsart beyfügen,