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er in einem Kreys herum, er schnappet nach al-lem, was ihm in den Weg kommt oder waser erblickt, Mensche.- und Thieren, auch unbe-lebten Corpern; er athmet schnell, laßt die Zun-ge aus dem Mund hervorhangen, welche einbleyfarbnes Aussehen hat, und mit häufigemSchaum bedeckt ist; die Augen find niederge-schlagen, trüb, wassericht oder sandicht. DieserZustand dauert höchstens -o. Stunden, endlichfällt der Hund ganz entkräftet nieder, zuweilenbleibt er plötzlich todt, zuweilen richtet er sichwieder auf, und schleppt fich noch einige Mo-ment fort, bis er todt niederfällt. In diesemletzten Grad der Krankheit ist der Biß äusserstgefährlich, ja ohufthlbar tvdtlich, wenn mannicht schleunig die beßcen Mittel gebraucht.
Je näher der Hund feinem Tod ist, je ge-fährlicher werden die Bisse desselben, weil dieVerdorbenheit des Speichels fich immer ver-mehrt. In diesem steckt eigentlich das Gift,und die Wunde von dem Biß wird nur darumso geiährliw, weil der giftige Speichel in diesel-be gebracht wird; Es ist daher wenig oder nichtsdaran gelegen, ob die Wunden grösser oder klei-ner seyen, — auch die kleinste Ritze kaun tödt-ltch werden, wann ein sehr verdorbener Spei-chel darein gebracht wird; ja der Speichel kanndein Menschen die Krankheit ruwegebringen,wann er ohne Biß an einen Theil der Hautkommt der ohngefehr auf eine andere Weis' ver-etzt worden. Es wird daher jedermann aufdaa nachdrücklichste gewärmt, auch den klein-sten — kaum merkbaren Biß nicht zu verabsäu-men, und wann fich kein Tröpflein Blut zeigensollte, warm man auch nur vermuthet, daß derHund wüthend gewesen, sondern daß man un-gesäumt die nachher beschriebenen Mittel ge-