wohnlichen Ort meines Aufenthalts,, und reistestenach Sr. Petersburg, um bei der Ausrüstungngund der Anschaffung der nothwendigsten Ma-Ia-terialien gegenwärtig zu seyn. Meine Fratraubegleitete mich; allein die Zurücklassung mei-ei-nes unmündigen Sohnes wurde ihr ein bitterererVorschmack einer künftigen noch schmerzli-di-cheren Trennung. Ich war nicht lange in derierHauptstadt, als meinem Reiseplau ein gananzneues Project hinzugefügt wurde: eine Gesandt-dt-schaft nach Japan . Schon unter C a i h a r i n a II II,im Jahr 1792, war eine solche Gesandtschaf<aftversucht worden, welche von dem JapanischenenKaiser wider Erwarten gut aufgenommen wurdede,und die schriftliche Erlaubnifs zurückbrachteue,dafs jährlich ein Russisches Schiff zum Ilandedelnach Nangasaky kommen könnte, jedoch nunurnach Nangasaky, und unbewaffnet, wofern e' esnicht als feindselig angesehen werden sollte te;dieses unvollkommene Resultat schrieb man ei ei-nigen Fehlern, und hauptsächlich dem wenigegenPomp zu, mit welchem die Ambassade ausgege-führt worden war. Der Brief an den Kaise:ser
yon Japan ■W'W nioht von der Kaiserin solhetfe«r,
sondern von dem Statthalter in Siberien gege-sclirieben worden; welches den stolzen Monanar-chen von Japau sehr verdrossen hatte. Marianwar nicht in Nangasaky eingelaufen, da docochdieser Ort allein in dem Japanischen Reiche fü fürdie Schiffe der Ausländer offen ist, sondern ii ineinem Hafen an der Küste von Jesso. DeOer