Band 
Erster Theil.
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ward. Die A r n o 1 d sehen Chronometer zeigteni5° 45 ' 45 an > unsere Breite war 58° 40'10". Um ß Uhr dieses Abends sahen wir eineSternschnuppe von ganz besonderer Art. Iiinefeurige Kugel, die so hell war, dafs das Schiffwährend einer halben Minute ganz durch sieerleuchtet ward, entstand in SW, und nahmmit mäfsiger Bewegung ihren Lauf in horizon-taler Richtung nach NW , wo sie verschwand.Die lichte Materie war so stark, dafs ein hel-ler breiter Streif, in der nämlichen Richtung,noch eine ganze Stunde hindurch sichtbar war.Die Höhe dieses Streifs über dem Horizont,mit einem Sextanten von Dr. Horner gemes-sen, betrug 15 Grad, seine Breite ungefährGrad. Es war nahe beim Sternbilde desSchulzen, wo Dr. Horner die Feuerkugel er-scheinen sah. Sie verschwand bei der nörd-lichen Krone. Man sieht dergleichen feurigeMeteore zwar sehr häufig; dafs aber ein lich-ter Streif in der Richtung der Bewegung desMeteors so lange sichtbar bleibt, ist vielleichtseltener bemerkt worden. Die Breite des Schiffswar in dem Augenblick 57 0 40', und die Länge*4 U <>y.

Am folgenden Tage verloren wir unsernschönen Ostwind, welcher, unserer Hofnunggern äfs, uns bis zu den Passat - Winden treubleiben sollte. Gegen Abend entstand einevöllige Windstille. Die Wolken hingen sehrdunkel über dem Horizont. Ein entferntes