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Da der Nukahiwer nur wenige Bedürfnissekennt, so bat der Ackerbau hier geringe Fort-schritte gemacht, und er wird auf Nukahiwaweniger getrieben, als den Beschreibungen nach,auf den andern Inseln dieses Ozeans. Mansieht zwar Pflanzungen von der Papiermaulbeer-staude, der Tarowurzel und der Pfefferpllanze,allein verhältnifsniäfsig nur sehr wenige, welchesauch der Mangel an Taro, und die sehr ein-fache und dürftige Kleidung der Insulaner bei-derlei Geschlechts beweisen. Der Brotbaum,die Cocospalme und die Bananenpflanze erfor-dern keine Pflege. Sie zu Yerpflanzen kostetwenig Mühe, da man nur ein Loch zu grabenbraucht, in welches ein abgeschnittener Zweigversetzt wird. Nach einem Monate ist diePflanze in vollem Wachsthume, und alle fer-nere Wartung überflüssig. Der Ackerbau be-schäftigt also die Männer sehr wenig; denFischfang verachten sie, wahrscheinlich weil ermit einiger Mühe, und auch wohl mit einigerGefahr verknüpft ist. Die einzige Arbeit vonBelang erfordert der Bau ihrer Häuser, unddie Verfertigung ihrer Waffen, und auch diesekann gleiclifhlls nur selten sie beschäftigen.Sie müssen also ihre Zeit in dem gröfsten Mü-fsiggange hinbringen. Auch sollen sie, nach derVersicherung des Engländers, den gröfsten Theildes Tages nur damit zubringen, mit ihren Wei-bern auf den Matten zu liegen. Den Weibernliegen schon mehrere Geschäfte ob* Sie drehen