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Obgleich meine Hornungen sehr geringe wa-ren, glücklicher als meine Vorgänger beim Auf-suchen dieser Insel zu seyn, besonders, dadas trübe Wetter keinen ausgedehnten Horizontversuttete: so hielt ich es doch für meinePflicht, den Ostwind, der ziemlich frisch we-hete, zu benutzen, um etwas zur Kenntnifs ei-nes Gegenstandes hinzuzufügen, der seit solanger Zeit die Geographen und Seefahrer viel-leicht ganz unnütz beschäftigt hat. Da manüber mehrere Grade in der Breite dieser In-sel ungewiss ist, so mufs es jedem Seefahrerüberlassen werden, irgend eine Parallele zuwählen, die er entweder nach Osten oder nachWesten zu verfolgen sich vornimmt. Ich hatteden 56. Grad der Breite bestimmt, und mufstenur bedauern, dafs uns die Witterung nichtsweniger als günstig bei unserm Aufsuchen war.Uin Mittag richtete ich meinen Lauf mit einemfrischen Ostwinde nach Westen. Gegen Abendward der Wind stark, und in der Nacht stürmtees so heftig, dafs wir die Bram-Raen undBramstengen herunternehmen;, und die Marsse-gel ganz einreffen mufsten. Um 6 Uhr Mor-gens lief* der Wind von seiner Stärke etwasnach, ging aber allmählich nach Süden herum ;das Wetter blieb indefs wie vorhin ganz neb-licht. Dadurch ward ich bewogen den West-Curs nicht länger zu verfolgen, da bei dieserUntersuchung kein nützlicher Zweck erreicht,und sie für uns nur schädlich werden koarfte.