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Ich richtete also am 8 Uhr Morgens meinenLauf nach Norden, nachdem wir in 20 StundenGrad westlich in der Parallele von 56° ge-segelt waren. Kurz vor Mittag klärte sich dasWetter auf, und schon bedaaerte ich den Carsgeändert zu haben. Die Reue, die ich hier-über empfand, dauerte aber nicht lange; denndie Veränderung der Witterung brachte aucheine Veränderung des Windes hervor. Um Mit -tag wehet‘e er schon SW, bald darauf WSW,und zwang uns ohnehin einen nördlichen Curszu nehmen. Die beständigen Nebel, welche indiesem Meere Statt haben, werden eine solcheUntersuchung immer sehr erschweren, es seydenn, dafs man keinen andern Zweck als die-sen hat, und mehrere Monate dazu anwendenwill. Von dem 5o. Grade der Breite bis zurKüste von Kamtschatka , segelten wir, mit sehrwenigen Ausnahmen, welche von. kurzer Dauerwaren , in einem dicken Nebel. Auch ist essehr viel z.weckmäfsiger, da die Westwinde indit-sen Breiten die henschenden sind, diese Un-tersuchung von Westen nach Osten, als umge-kehrt, anzustellen.
Den 5. Juli Mittags sahen wir eine grofseSchildkröte. Ich liefs das Boot sogleich hin-unter, um sie zu fangen. Unsere Mühe waraber umsonst, denn so wie sich das Boot ihrnabeue, tduclue sie unter. Wir befanden unsdamal in 5 8 ° 52' nördlicher Breite und 194°50' westlicher Lange. Me a res lütte 17SS