Band 
Erster Theil.
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Am Morgen lief» der Sturm, der aus NOge wehet hatte, etwas nach, und ging nachSSW herum; das Wetter behielt aber ein dro-hendes Ansehen. Um 8 Uhr wandte sich derWind plötzlich wieder nach NO, und stürmteso heftig wie vorhin, mit starkem Hegen. Inder kurzen Zwischenzeit des SW und NO Win-des , wo es auf einige Augenblicke ziemlichstille ward, zeigten sich mehrere Schmetterlingeund Seenymphen, die die Nahe des Landes deut-lich anzeigteu, auch kam eine Eule an Bordgellogen, welches für JL )r. Tilesius, der sieabzeiclmete, kein geringes Geschenk war; dasWetter war aber so trübe, dafs wir nur einensehr beschränkten Horizont hatten. Der Baro-meterstand war bei diesem stürmischen Wetterhöher, als wir ihn nach vorigen Beobachtun-gen erwarten konnten , nämlich 29 Z. ^ 6 . Auseinigen Höhen, die Dr. Horner um den Mit-tag erhaschte, berechnete er für die Breite 5 i°13' und für die Lange 220 0 50', gerade so,wie sie die Schiffsrechnung anzeigte. Wir hat-ten nach dem Log in den letzten 24 Stundeni8* Meilen zurückgelegt. Jetzt befanden wiruns ungefähr ~ Grad nördlicher, als da wo aufden Charten die Mitte der Van Diemens Strafseangegeben ist, durch welche ich zu segeln mirvorgenommen hatte. Unser Curs war daherWest, und bei Tage steuerte ich nördlicher, inder Hofnung Land zu erblicken.

Ich kenne kein einziges Werk, in welchem

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