Band 
Erster Theil.
Seite
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erzeigen kann, ist, wenn er ihm ein Oberkleidmit seinem Wappen schenkt; wer ein solchesOberkleid mit dem Wappen zum Geschenk erhält,trägt alsdann sein Familienwappen auf dem Un-terkleide. Man bereitete mehreremale denGesandten auf das grofse ihm bevorstehendeGlück, wenn ihm der Kaiser ein Geschenk miteinem Kleide, geziert mit dem kaiserlichenWappen, machen wurde. In die Keidungen,die von Japanischen Zeugen gemacht sind, istdas Wappen eingewirkt; auf den ChinesischenZeugen hingegen ist es aufgenähet. Im Wintertragen die Japaner oft 5 bis 6 Kleider über-einander, ich habe aber bei keinem eine Klei-dung von Tuch gesehen, so wie sie auch keinPelzwerk tragen, obgleich die Witterung inden Monaten Januar und Februar sehr rauhist. Sonderbar ist es, dafs die Japaner ihreFüfse nicht zu bekleiden verstehen. Ihre Strüm-pfe, die ihnen nur bis zur halben Wade rei-chen, sind von baumwollenem Zeuge zusam-mengenäht; statt der Schuhe tragen sie blofsSohlen von Stroh geflochten , welche sie aneinem überstehendem Bügel mit der grofsenZehe festhalten. Da die Fufsböden ihrer Zim-mer überall mit gepolsterten Malten bedecktsind, so ziehen sie dieselben im Zimmer so-gleich ab. Die Vornehmen fühlen zwar dasUnbequeme einer so dürftigen Fufsbekleidungnicht, indem sie fast niemals gehen, sondernden ganzen Tag mit untergeschlageneu Füfsea