sitzen ; das Volk aus den niedrigem Ständen,vielleicht der ganzen Volksmenge, mufs da-gegen in den Wintermonaten unstreitig viel lei-den. Eben so harter der Japaner seinen Kopfab. Obgleich er halb geschoren ist, so suchter ihn weder bei 25 Grad Hitze, noch bei 1oder n Grad Kälte, und bei den durchdringen-den Nordwinden, die den ganzen Winter hin-durch weiten, durch irgend etwas, nicht ein-nml mir einem Sonnenschirme, zu schützen.Nur beim Regen macht er Gebrauch von einemRegenschirme. Das Haar, welches mit einer sehrfesten Pommade bestrichen wird, die ihm einenstarken Glanz eriheilt, ist auf der Mitte desKopfes zusammengebunden, und endigt sich ineinen schmalen stark geölten Zopf, der dichtam Kopfe eine krumme Linie nach vorne zabild»»r. Die Toilette des Kopfs mufs den Ja-panem viel Zeit kosten , da sie ihn nicht nurtäglich ölen und kämmen, sondern ihn auchtäglich rasiren. Den Bart rasiren sie sich garnicht, sondern rupfen die Barthaare mit einerkleinen Zange aus, damit sie nicht wieder wach-sen. Diese Zange, nebst einem metallenenSpiegel, nehmen einen Hanptplatz in dem Ta-schonbuche jedes Japaners ein. Man kann ih-nen (.Jne grofse Reinlichkeit am Körper nichtabspn*chen, wenn auch der Nichlgebrauch vonWäsche, ohne welche wir uns keine Reinlich-keit denken können, diesem entgegen zu seynscheint. Nach allen dem, was wir zu bemer-
Band
Erster Theil.
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381
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