zu Ablichtung der Scharfschützen. 6i
ren sie sicli teils als Verteidigungswaffe, theils inder Erde steckend zum Auflegen beym Zielen bedie.*'lien konnten. Diese Scharfschützen wurden in derFolge sehr nützlich, wiewohl sie einzeln nicht zueinem gewissen Grad von Geschicklichkeit ausge-bildet waren. I. I. x7Q7 liefs Ioseph 2000 Geweh-re mit doppelten Läufen an sie austheilen, wovonder eine gezogen, der andere aber glatt war. Auchfindet man schon im Türkenkrieg Spuren von Wind-büchsen. Im I. 1792 erschien aber eine ganze Di-vision der Tyroler Iäger, mit Windbüchsen, welche£0 Kugeln schossen und mit den 10 ersten ein Tan-nenbret in einer Entfernung von 500. Schrittendurchbohrten. Diese Windbüchsen leisteten in denersten Feldzügen mannichfache Dienste, kamen* aberwieder ziemlich aus der Mode, weil das Vorurteilsich gerade so gegen diese nicht knallende Waffe,wie ehedem gegen die gewöhnlichen Büchsen er-klärte und sogar Schriftsteller sie in euch el mör-derisch nannten. Auf diese Art verdienten alleGeschosse der Alten, weil sie keinen Lärmenmachten, eine so gehässige Bennenung, und jederSoldat, der seinen Feind von der Seite oder vonhinten angriffe, oder hinter einem Busch auf ihnschösse, wäre ein, Bandit! Mir scheinen Windbüch-sen, wenn sie gut construirt und von guten Scbüz-zen geführt werden, ungeachtet ihrer Theurungden gewöhnlichen Büchsen, die so langsam geladenwerden müssen und beym Abfeuern so laut knallen,in den wenigen Fällen, wo man über-haupt Büchsen bedarf, weit vorzuziehen zuseym
Die Tyroler Iäger waren auch in diesem Kriegeder Kern der kaiserlichen leichten Truppen undzumal in den ersten Feldzügen den Franzosen sehr