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Instruction zu Abrichtung der Scharfschützen : nebst Anmerkungen und vorausgeschickten Winken über die Tendenz der Taktik des Fussolks und die Geschichte der leichten Infanterie seit der Erfindung des Schiesspulvers / [Heinrich Philipp Reinhard von Porbeck]
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113
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zu Ablichtung der Scharfschützen. 113

V.

Von den Bewegungen in ausge-dehnter Ordnung.

§. 12.

Alle Bewegungen debandirter Linienmüssen rasch und mit möglichster Be-quemlichkeit der Mannschaft, aber mitOrdnung, Anstand und Stille ausgeführtWerden. Sowohl im ordinären, als auch im ge-schwinden Schritt wird schneller ausgetreten, alsbeym Marsch in geschlofsener Linie, so dafs iaersterem 90 bis 100, in letzterem aber 120 bis 1^0Schritte in einer Minute gemacht werden. DieLeute müssen aber auch gewöhnt Werden , beträcht-liche Strecken Wegs im Trab und iin vollen Laufzurückzulegen.

Da die Rotten armfrey marschiren, so ist esganz unnöthig, dafs sie gleichen Tritt halten. *)

*) Der militärische Gleichschritt, bey welchem von allenIndividuen der nemliche Full in der eiben Geschwindigkeitund Entfernung ansgesetzt wird, wurde tva' rsc'- ein liehschon von den Römern gebraucht, Leopold von De-satt,der bekannte Schöpfer der preufsischen Taktik suchte ihnzuer t wieder hervor, damit sich die znsammenge-schlofsenen Rdihen, ohne «ich zu öffnen, be-quem von einer Stelle zur andern beweg ankönnten. Mit Recht fand man ihn bald unentbehrlich,weil ohne Gleichschritt die hinteren Glieder sich ent.weder öllnen, oder die vordem treten, und weil Ne-benleute, die mit verschiedenem Tritte Arm an Arm mir.scliir n , einander • n ütfböi lieh stofsen miissen. Wegendieser unverkennbaren-Vo.iheile solle man den Ghick-