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Versuch einer Instruction
clet man gar keine Büchsen. Ehen so ist das Ver-hältnil's von gezogenen Gewehren zu glatten sehrverschieden. Ohne hierin aburtheilen zu wollen,scheint mir folgendes vorzüglich Aufmerksamkeitzu verdienen: es ist hey dem leichten Infanteristenwohl eben so nüthig, im Notlifall schnell la-den, als überhaupt gut schiefsen zu können.Eeycle Zwecke mit einander zu vereinigen istalso die grofse Aufgabe bey der Bewaffnung. —Die Kunst ist jetzt so weit, dafs man recht guteund leichte glatte Gewehre bekommen kann, dieauf 300 Schritte ziemlich richtig schiefsen, wennman nur Zeit und Geld daran wenden will. Führtunser FuTsvolk solche Gewehre mit guten Bayon-neten und sind etwan ein Zehntheil davon derge-stalt gezogen, dafs sie, wenn man schnell mit Pa-tronen ladet, den andern im Schufs nicht na eil-st eh n; wenn man aber die Zeit hat, gepflasterteKugeln aufzusetzen, noch ein paar hundert Schritteweiter tragen,- so sehe, ich in der That nicht ein,wozu man eigentliche Büchsenschützen braucht, dieso oft durch ihre Walfe in Verlegenheit kommen.Das Beyspiel der Franzosen , die wahrend des gan-zen Krieges kein mit eigentlichen Büchsen bewaff-netes Corps hatten und sich mit gewöhnlichen Lüt-ticher Gewehren in den letzten Iahren ein so ent-schiedenes Übergewicht über die besten gegenüber-gestellten Büchsenschützen zu verschaffen wufsten,scheint diese Meinung sehr zu bestätigen.
Die Säbel sind jetzt bey den meisten leichtenTruppen als eine unnütze, belästigende Waffe ab-gescKafft, Einige haben noch lange, schmale undschwache Säbel, die in jedem Fall im Felde nach-theilig sind. Diejenigen im Gegentheil, w ? elche kurze, breite und starke Seitengewehre haben, kön-