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Versuch einer Instruction
Mittel dazu zu wählen und Alles, was aus diesemGesichtspunkt nicht als nöthig erscheint, sorgfältigaus dem Unterricht zu verbannen. Aber die ein-fachsten Mittel bieten sich jeder ruhigen und hel-len Vernunft von selbst dar; und hat man sie auchIahrli underte lang mifskennt; so kann es doch un-möglich so schwer &eyn, sie aufzufinden, wennman nur redlich die Wahrheit suchen will.
Haben die Übungen, womit wir alle Friedens-jahre unserer militairischen Laufbahn mit so vielemGeräusche-bey der Infanterie ausfüllen, einen Zweck— und wer von uns wollte das wohl leugnen ? —so ist es der, sie zum Gefecht in der Linie undzum Wacbtdienst — den ich die Sicherstel-lungskunst nennen möchte — möglichst ge-schickt zu machen. Aber trotz dieser fortdauern-den angestrengten Bemühungen , die oft kaum dieStrenge des Winters auf kurze Zeit unterbrechenkann, wissen vvir doch noch recht gut aus nichtgar alten Erfahrungen: dafs wir, dem Feinde ge-genübergesetzt, oft als Schüler erschienen, die von ei-ner Verlegenheit in die andere fielen. Zwingt unsdenn nun auch ein eisernes Gesetz, diese taktischenIienntnisse, die uns so oft im Stiche liefsen, alsHeiligthümer zu betrachten, die bev der Linienin-fanterie unangetastet vom V T ater auf den Sohn ver-erbt werden müssen; so darf doch wohl der leichteInfanterist — der so viel Zeit braucht, um Kennt-nisse und Geschicklichkeiten zu erlernen, wovon dieLinienübungen nichts wissen — auf einfachere undkürzere Mittel bedacht seyn , um zu den nemlicliengeringen, reellen Resultaten zu gelangen?
Der leichte Infanterist fühlt aber noch weithäufiger in der zerstreuten, als in der geschlosse-nen Ordnung, und es ist um so wichtiger, dafs er