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Instruction zu Abrichtung der Scharfschützen : nebst Anmerkungen und vorausgeschickten Winken über die Tendenz der Taktik des Fussolks und die Geschichte der leichten Infanterie seit der Erfindung des Schiesspulvers / [Heinrich Philipp Reinhard von Porbeck]
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119
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zu Abrichtung der Scharfschützen. 119

Wild 4mal hintereinander: rechte Flügelvor! geblasen; so macht der schwenkende Flügel-mann seine Schritte so schnell, als mir ohne zu lau-fen möglich ist. Bey anhaltendem Blasen bewegensich die Rotten des schwenkenden Flügels in vollemLauf. F)ie Schwenkung dauert so lange fort, bisirgend ein andeies Signal, als Vorwärts!Zurück! Rechts um! Links um!oder: Halt! erfolgt,

Man kann auch bev einer Linie, welche mitlinks um aus der Flanque marschirt, rechte Flü-gel vor! blasen, (Tab. I. Fig. 6 ). Dieses bedeutet. alsdann dasselbe, was bey einer geschlossenen Li-nie: mit Rotten rechts pufmarschirt, lieifst. Dielinke Flügelrotte bleibt stehen und der Hintermannzieht sich nur £ Schritte hinter den Vordermann undtritt rechts über. Alle übrigen Rotten machen eineAchtelswendung rechts und marschiren mit schnel-len Schritten im nächsten Weg nach dem Punct zu,wo sie in der aufmarschirten Linie zu stehen kom-men müssen. Dieses ist so schwer nicht, wenn nurdie Achtelswendung gehörig gemacht , dann ganzgeradaus maisfhirt und beständig gleiche Entfernungvon der vordem Rotte gehalten wird. Wenn dieaufmarschirten Rotten in die neue Linie kommen,bleiben sie stehen. Das 2te Glied öffnet sich so-gleich. Die Augen fliegen links zur Richtung undbleiben so, bis ein anderes Signal erfolgt, welchesgeschieht, so bald die rechte Flügelrotte ins Alligne-ment kommt. Im Nothfall kann auch zum Avan-ciren geblasen werden , ehe alle Rotten aufgelaufensind. Die zurückgebliebenen haben alsdann die Ge-schwindigkeit zu verdoppeln, um in die Linie zukommen.

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