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Instruction zu Abrichtung der Scharfschützen : nebst Anmerkungen und vorausgeschickten Winken über die Tendenz der Taktik des Fussolks und die Geschichte der leichten Infanterie seit der Erfindung des Schiesspulvers / [Heinrich Philipp Reinhard von Porbeck]
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149
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zu Ablichtung der Scharfschützen. 149

beyden Seiten durch einige zuverlässige Mannschaftgedeckt seyn , welche so vertheilt inarschiren , dafsnichts ihrer Aufmerksamkeit entgehen, die einenden andern beyspringen, und nie alle zugleich arf-gehoben werden können. Jeder in der JNälie lie-gende Gegenstand , wenn er auch noch so unbedeu-tend scheint, mufs genau durchsucht werden, wenner von der BeschaiFenheit ist, dafs sich Feinde da-hinter verborgen haben könnten. Dieses Durchsu-chen mufs nur durch einige Leute geschehen, wäh-rend andere vor dein Gegenstand bereit stehen , undihre Kameraden im Nothfall unterstützen, oder sich,wenn dieses nicht angeht, retten. Der Haupttruppselbst darf nie weiter matschiren, oder sich viel-leicht gar in ein Dorf, in einen Wald etc. wagen,ehe er auf diese Art vollkommen von seiner Sicher-heit überzeugt ist. Wird irgendwo Halt gemacht,so mufs die Stellung nach ähnlichen Grundsätzengedeckt und die Gegend durchsucht seyn. Vorzüg-lich müssen diejenigen Posten in der Nähe wohlbesetzt werden, welche Mittel zur Deckung undVertbeidigung darbieten, und in deren Besitz unsder Feind beträchtlichen Schaden . zufügen könnte.Kleinere zum Patrouilliren ausgeschickte Truppsdecken sich wieder auf dieselbe. Art, wie die Avant-und Arrieregarden , und haben auf Flintenschufs-Weite Spitzen vor und hinter sich , und eine ein-zelne Rotte als Flanquen - Deckung zu jeder Seite.Auch selbst kleine Patrouillen von 3 Mann inarschi-ren so, dafs einer vorausgeht, und die beyden an-dern, durch einen dem Terrain angemessenen .Zwi-schenraum rechts und links von einander getrennt,