Bei Theon Smyrnacus ') findet sich eine Stelle, wornach Anaximan-der auch die Bewegung: der Erde um den .Mittelpunkt des Weltalls gelehrt habensoll. Diess ist aber nach den oben über ihn beigebrachten Nachrichten nicht wohlder Fall und Corsini macht schon in seiner Ausgabe von Plutarch’s d. Plac.philos. 111, 10 die wohl begründete Bemerkung, dass der Text dieser Stelle ver-dorben scy, und dass xtlzai statt xtvtizai zu lesen scyn werde. In der Ausgabevon Martin, Par. 1840, findet sich bei dieser Stelle keine hierauf bezüglicheBemerkung. Galen 1 2 ) und Plu t arch 3 ) erzählen von Democrit, dass er dieErde anfangs in Bewegung und wegen ihrer Leichtigkeit wandernd gedacht habe,dass sie erst im Laufe der Zeit dichter geworden sey und eine feste Stellungeingenommen habe. Hier ist aber von einer regelmässigen und durch Natur-gesetze bedingten Bewegung nicht die Rede.
Philo laus ist der erste, welcher den Gedanken einer geordneten Bewegungder Erde und der Himmelskörper im Gegensätze von den bestehenden Ansichtenausgesprochen hat. Galen 4 ), PI u t ar c h 5 ) , E us cb ins 6 * ) , Stobaeus'),Aristoteles 8 ) und Diogenes Laert 9 ) berichten hierüber; Copernicus
1) d. Astron. Cp, 40, ed. Mart. 'Fsnivij yij iiszitoQog, xai xivthai nt tii zo xdu(.tä
iitoov. 2) d. phil. hist. XXI, 5. Kux' diiydg (tiv nkügtotkui ajv yijv <pr t otv dAqtitixoizog dta ze fiixnozrza xai xmpturza , nvxvtniktlaav di z(f> xai
ßartuvlitJoav xazaazijrai' 3) d. Plac. ph. III, 13, die nämlichen Worte.
4) ibid. ()i uiv äkkoi /tivtiv zijv yijv vnoka^ßävaai. (Ihkökuog di d IIvfkuyoQtiog
xvxktp TztQi(pi(jtat>ai nt(ii zo n vq xazd xvxks ko$ü o/noiozQonaig Tjktxai
aekijvt]- 5) III, 13, die nämlichen Worte wie bei Galen, ferner: Numa XI, ed.
Hutten, wo er nur von den Pythagoräern spricht: zijv di yfpv, aV axivr;zav,hz' iv fiioii) zig (ptouponäg uaav, ukka y.vxhp nf(ii zo tivq aioi^ufttvr-v, Uzeztiiv zijiuozaziov ydiv, hie zi~jv ntiuizoiv t5 xöo/ta ftOQuov vnaoytiv- ravza dixai Ilkuzona epaai noiaßiizrjv yevö/.itvov dt ave vor o Hai neoi zijg yijg tilg ivEztQft X<^QV xatkEdzioai-g, zqv di /niarjv xai xvqimzccz^v izEQ(i> zivi xquzzovinqooijxuoav. 6) Praep. ev. XV, 58 die näml. Worte wie bei Plut. 7) s. §. 10, 23, S.69
8) d. coel. II, 13. 1 Evaviioig oi ntiii 'hakiuv, xaksftevoi di IhiHuyoQiioi kiya—atv ini fiiv yuo zü (das ni’Q ehai rpaoi, zijv di yijviv ziöv dazQtnv ttaav, xvxktpqti>o/.dv>;v ne(ii zo fieoov, vvxza ze xai rj/titiav noieTv und später Akk oaoiftiv fird' ini zü ftioa xtlad-ai tpaatv avzrjv, xivtioHai xvxktp ntQi zo fzsaor.a /.tovov di zavxryv, äkka xai zijv avzixHova, xaHaneQ t'inofitv ntiörtoor.
9) VIII, 85. Kai zijv yijv xivtioDai xaid xvxkov, nQiüzov eintTv.