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Nato selbst. Diese ErklärungsM eise spricht »m so mehr für sich, als Aristoteles da, wo er die Bewegung der Erde zur Sprache bringt (d. cocl. II, 14), garnichts davon sagt, dass l’lato dieselbe gelehrt habe, Mas er gcMiss nicht ver-gessen oder übersehen hätte, Menu Nato dieselbe wirklich gelehrt hätte. Hie-durch dürften auch die Aeusserungcn von Diogenes Lacrtius und Cicero,die offenbar in einer unrichtigen Auffassung ihren Grund haben, ihre Erledigunglinden, und die Behauptung gerechtfertigt seyn, dass Plato die CnbeMCglichkeitder Erde gelehrt habe.
Diog. Lacrt. 21 ) berichtet, dass auch Lcucipp die Umdrehung der Erdegelehrt habe. Vergleicht man aber mit dieser Angabe die oben (S. 43) nieder-gelegte Ansicht dieses Philosophen, so ist die Richtigkeit dieses Berichtes, zumalda er von Diog. Lacrt. herrührt, sehr zu bczMcifeln. Dagegen berichtenGalen 22 ), Plutarch 23 ) und Eusebius 22 ) dass Ileraclid aus Ponlus undder Pythagoräer Ekphant der Erde eine Belegung beigelcgt haben, nicht ineiner Bahn, sondern Mie ein Bad um einen Mittelpunkt. Hier Mird die Axen-drehung, Mclche den Wechsel des Tages und der Nacht erzeugt, deutlich gelehrt.Diese Ansicht ist von der des Philo laus verschieden.
Dagegen sucht Aristoteles 24 ) (a. Ende d. §.) aus theoretischen Gründenzu zeigen, dass die Erde nicht nur in der Mitte des Universums sich befinde, sondernauch unbewegt seyn müsse. Beide Begriffe gehören nach seiner Ansicht zusammenund können von einander gar nicht geschieden werden. Der eine folgt aus demandern. Er nimmt die Gründe aus der Sclnverkraft her, m eiche er in die .Mitte desWeltalls setzt. Alle sclnvcren Körper werden dahin gezogen, auch wenn sic insUnbegrenzte QdneiQov^ MeggeMorfen Morden Mären. DesMegen kann sieh dieErde nirgends anders als im Mittelpunkt befinden, Mas nach seiner Ansicht allefallende Körper (MdI sie dahin streben) darlhun. Ein Umdrehen der Erde um dieAxc, welches einige nach seiner Angabe annehmen, ohne dass die Erde selbstin Bewegung M’äre, also um einen festen Punkt, Meist er zurück. Dadurch kommter zu dem Schluss, dass die Erde im Mittelpunkt bewegungslos sich befinde,
22) d phil, hist. XXI, 4 ‘floaxleid^g de o Ilonixdg xui ''fsxifiniog d I IvHaydoemgxtvrxrv yijv, fnjv ye fieTaßanxiSg, u’tXa i<toyü dixryv ev-.tn'iiJuei'> l v ano duo—arg ert draiofo'r 7ieoi ro idwv ctvn'g xtvjftnv. 23) d. plac. phil. III, 13. Hoax—/.eidrg ö JlnvTixog xui 'h'.x(j aviog ii Jluü'uyoaetog xivöoi uet’ i /’>' y> { es <n l i 1 leetc. folgen die nämlichen Worte. 22) Praep. ev. XV, 58. wie bei Plutarch .
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