gränzenden GebirgS begründen, und die sich ostwärtsbis zur Jller ausdehnen müssen, um nur einigermaßenvon Natur stark zu seyn. Nun aber sollte selbst Was-serburg, wo der Jnn eine tiefe Einbiegung in Baiern macht, verloren werden, wodurch «in großer Theil Nie-derbaiernS umspannt, die Hauptstadt München selbstaus der Nähe bedroht wird. Der Jnn sollte Gränzeheißen, er, von dessen höher« rechte« Ufer das linkebeherrscht wird.
Ein Verlust, wie dieser, erregt« Ahnungen , daßfrüher oder später vielleicht Pfalzbaieru auch verurtheiltwerden könnte, dem Hause Oesterreich fernere Entschä-digung nach unglücklichen Kriegen zu geben.
Bey Eröffnung des Rastadter-Kongresse- war dieerste Forderung der französischen Bevollmächtigten zueiner Grundlage des Friedens der Republik mit demdeutschen Reich: unbedingte Abtretung des ganzen lin-ken Rheinufers, mit Einschluß des burgundischen Krei,ses; das heißt, einer deutschen Ländermasse von i,ro»Geviertmeile» Flächenraums. Eine solche Forderungließ eine nahe Erneuerung des großen Völker-Kampfesvermuthen. Daß zu derselben Zeit die österreichischeArmee, laut Uebereinkunft des Feldzeugmeisters Latourmit Buonaparte, sich (am 10 . Docember 1797) vornRhein hinter den Lech zurückzog, auch sogar (so. De-cember) Mainz räumte, beurkundete, daß Oesterreichentschlossen war. das Ende des verderbenvollen Kriege-auch mit den schwersten Opfern zu erkaufen. Die Fran-zosen hingegen besetzten nicht nur Mainz und den Brü-ckenkopf von Mannheim , sondern blockirten auch dieFestung Ehrenbreitstein .
Ein selten erhörtes Kriegsglück hatte die Macht der
franzö»