Band 
Erster Band.
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Uii^sr diesen furchtbaren Vorbereitungen zu neuenKämpfen starb Karl Theodor , Kürfürst von Pfalzbai-ern. ES war am 16. Februar 17M

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Maximilian Joseph tritt die Regierung an.Instand Baierns, der Finanzen, desHeerwesens.

Wohl selten ward einem Thronfolger mit so allge-meiner Begeisterung, mit so unbedingtem Glauben aneine bessere Zukunft, sogleich bei seinem ersten Erschei-nen, Huldigung geleistet, als dem bisherigen Herzogevon Pfalz -Zweybrücken, MarimilianJoseph. Manschien sich der schreckenvollen > Vergangenheit nicht mehrzn erinnern, den Druck der Gegenwart nicht mehr zufühlen, und das Drohen der Zukunft nicht mehr zu fürchten.

Maximilian Joseph erkannte bald den verzweif-lungsvollen Zustand von Baiern . Es gehörte mehr, alsgewöhnlicher Mmh dazu, unverzagt und mir fester Handdas Ruder eines Staates zu ergreifen, dem, bei innererEntkrafrung und Zerrissenheit, die äußern Stürme un-vermeidlichen Untergang zugeschworen zu haben schienen.Der neue Kurfürst zauderte nicht. Der ihn überall um-ringende lebendige Ausdruck von Liebe, Zuversicht undTreue seines Volkes hob ihn. Er warf den Blick aufdie Gefahren, welche bevorstanden, dann auf die Mittel,welche das Land, ihnen zu begegnen, darbot.

Aber die zu seinem Staare gehörenden reichsten Pro-vinzen, die Rheinländer, waren durch die Kriegsjahreschon so erschöpft, daß sie kaum noch Kraft genug hat-ten, ihre eigenen Provinzial-Verwaltungen aufrecht zu