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halten. DaS Herzvgthum Zweybrücken lag in französi-scher Gewalt. So blieben nur Baiern, Neuburg , Sulz-bach und die obere Pfalz übrig, das herbei zu schaffen,was zur Rettung der Selbstständigkeit in diesen Augen-blicken das Dringendste hieß: Waffen und Geld.
Die 28 Regimenter Karl Theodors waren nichteinmahl mehr vollzählig vorhanden. Vier Infanterie-einGrenadier - und ein Dragoner - Regiment von Düsseldorf im Jahre 17Y5 nach Baiern gezogen, waren durch zahl-reiche Entlassungen gänzlich geschwächt worden. — Ebenso hatte man die im Jahre 17Y7 nach Baiern gezogenenpfälzischen Truppen, (aus einem Grenadier-einem In-fanterie«, einem Dragoner-und einem Chevaurlegers-Regiment bestehend) nur noch, wie Stamm-Abtheilun-gen beibehalten. Der ganze übrige Theil des Fußvol-kes betrug in der Wirklichkeit höchstens 8.000 Mann.Die acht Kavallerie-Regimenter befanden sich in so übelmZustande, daß sie meistens unberitken, höchstens 700Pferde stark waren. Die Zeughäuser erblickte man leer.Die Pulver-Magazine hatten keine Vorräthe, selbst dasvon Grünwaid keine, von wo die Oesterreichs im Jahre1797, bei der gewalrrhärigen Wegnahme aller Pulver,140.803 st. 42 kr. an Werth, fortgeführt hatten. InJngolstadt, dem einzigen festen Punkt Altbaierns, lagbsterreichische Besatzung unter österreichischen Befehl;und doch mußte das Land Baiern alle Unkosten und La-sten zur Anschaffung der nöthigen Vorräthe, zur Ein-richtung der Verrheidigungs - Anstalten und zur Vermeh-rung der Festungs - Werke Jngolstadts tragen.
ES scheint, daßKarlTheodorin seinen letzten Le-bensjahren diesen verfall des Wehrstandes lebhaft genug,durch die Rückwirkung aller daraus entsprungenen Nach«
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