Ferdinand gieng. weil sich Kray folgendes Morgen-(6ten May) vo» Mdskirch nach Sigmarittgen zog, beiGutenstein über die Donau ; Wrede mußte mit denBaiern die Nachhut bilden, fortwährend mit den fcind,lichen Abtheilungen vom Korps des Generals St. Cyr im Gefecht. St. Cyr hatte gern, als er sich dem ein«springenden Winkel der Donau bei Sigmaringcu näherte,den Uebergang der Oesterreicher über den Fluß durcheinen kräftigen Angriff verhindert, wäre er nicht vonMoreau's Hauptmacht zu entfernt gewesen. Er ließalso nur Geschütz auffahren; aber das lebhafte Feuerdesselben ward bald durch eine vortheilhaft aufgepflanzteBatterie der Oesterreichs vernichtet.
Allerdings würde es dem Feldzeugmeister Kray ,nachdem er bei Sigmaringen über die Donau zurückge-gangen war, noch möglich gewesen seyn, den feindlichenHeerhaufen St. Suzanne's, durch eine rasche Wen-dung gegen Geißlingen, anzugreifen und aufzureiben,Moreau's Rücken durch einen kühnen Zug auf demrechten Donauufer zu bedrohen, und diesen Gegner zu_— zwin-
wundet, und 25 i Mann todte, 211 Mann verwundeteGemeine hatte. Vorzüglich hatte die Artillerie und dasBataillon Wrede gelitten. Feldzeugmeister Kray sprachin einem eigenen Tags-Befehl seine Achtung eines saausgezeichneten Benehmens noch am nämliche« Tag aus<S- Sigmaringen den 6 ten May 1800), so wie OberstWrede die Verdienste des Oberst - Lieutenants S i e-dein, der Majore von Dallwig und von Zollet,des Hauptmanns Lindheimer, der Lieutenants Air ch°höser und Penje, so wie sämmtlicher Staads-, Ober-Offiziere und Gemeinen, in seinem officiellen Berichtaus Si-maringen vom 6. Map rsoo anerkannte.