Band 
Erster Band.
Seite
248
JPEG-Download
 

248

!

aller lu den Depots gelegenen dienstfähigen Reiterei.Nur die Brigade Minuzzi verblieb an den tirolischenGränzen, und die Brigade Siebein fortwährend in denUmgegenden von Donauwvrth.

Um den Feind über den beabsichtigten theilweisenInn- Uebergang bei Wasserburg irre zu führe», machteder Generallieutenant Wrede mir der Avant-Gardeeine Bewegung gegen Hohenlinden , dann aber (27stenOctober) über Ebersberg gegen Steinering. Auf dieNachricht, Wasserburg sey von den Feinden verlassen,schickte er den Oberstlieutenant von Stengel mit zweiCompagnien des vierten leichten Bataillons dahin zurHerstellung detl Jnnbrücken. Aber am jenseitigen Uferstand noch der österreichische Generalmajor Schu steckmit einer Abtheilung des meerveldischen Corps. Esentzündete sich ein lebhaftes Kleingewehrfeuer. DieBaiern, theils aus der Stadt, theils auf den Anhöhenhinter derselben, unterhielten es so gut, daß sich dieOesterreichs nach einer Stunde mit Verlust von achtTodten und mehreren Verwundeten zurückzogen. Inder Hoffnung, noch in der Nacht eine beträchtliche An-zahl Kriegesvolks beim Kloster Attel überschiffen zu kön-nen, und so den auch bei Rosenhcim schon zurückgevrück«ten Feind in seinen Bewegungen zu hindern, schickteWrede eiligst das dritte Linien - Infanterie-Regiment,das zweite leichte Bataillon, und 40 Pferde vom IstenChevaurleg^rs - Regiment nach Attel. Aber der Inn warhvchgeschwollen und nur ein einziges Fahrzeug vorhan.den. Das verzögerte die Vollendung des Uebergangsbis zur Witte des folgende«: Tags, und vereitelte denersten Zweck. Die Uebergeschifften setzten indessen ihrenWeg über Amerang und Trochrelding nach der Gegend