L4g
von Salzburg fort, wo sie lam 50 ste») wieder zur übri-gen Division stießen, die mit der Masse des Berna-dvtte'schen Corps bei Wasserburg den Jnn überschrit-ten, und über Altenmarkt und Trannstein ihre Richtungnach Teisendorf genommen hatte. Hieher zu kommen,haye nun auch die Brigade Nutins Minuzzi Befehlerhalten.
Um auch bei Rosenheim den Jnnübergang zu bewerk-stelligen, dort den Feind zu überfallen, und die Wieder-herstellung der zerstörten Jnnbrücke zu decken, harreW.rede den Oberlieutenant Grafenstein mit 60Schü-tze» und einen Zug des zweiten Dragoner« RegtmenrSTaxis dahin geschickt. Der Major von Sarny mußteihm (Nachts vor dem L?sten Oktober) mit einer Com-pagnie des Leib-Regiments, einer des Regiments Kur-prinz, und einer sechspfünder Kanone unrer Artillerie,Lieutenant Hofstetten Unterstützung bringen. Dazukam noch eine halbe Grenadier-Compagnie. Der Feindam jenseitigen Ufer mit 500 Mann zu Fuß, und 80 zuPferd, wurde im heftigen Geplänkel sogleich beunruhigt,und durch das Feuer der Vortheilhaft gestellten Kanoneaus den Häusern vertrieben, die ihn verbergen sollten.Vor allen aber rühmlich erschien hierThomas Millauer,Brückenmeister von Rosenheim . Dieser Unerschrockneentführte mitten durch den feindlichen Kugelregen, seinesLebens nicht achtend, einen Kahn vom rechten Ufer zumlinken. Schnell warf sich der tapfere Grafensteinmit sechs Freiwilligen in das schlechte Fahrzeug, setzteüber, faßte drüben Fuß, und behauptete sich, bis Mil-lauer noch mehr Kähne zusammengebracht, und MajorSarny Hülfe übergeschifft hatte. Der Feind nahm eiligeFlucht mit Hinterlassung einiger Todten, Verwundeten