die Franzosen dort im Jahr 1800 erlitten hatten. Ekstand jetzt durch einen Verhau verrammelt. Ein öster-reichisches Bataillon von Klebeck-Infanterie harte ihnnebst zahlreichen und geübten Tiroler-Schützen vortyeil-hafr besetzt. Von einer Bergplatte herab bestrich eineaufgepflanzte Kanone die Reichenhaller -Straße und denLauf der Saala.
Graf Pomp ei, nachdem er bei Schnaizelreith einefeindliche Feldwache vertrieben, rückte mit zwei Com-pagnien Fußvolks, 50 Pferden und einer Kanone gegenden Paß vor, schickte den Major Maillot mit einerCompagnie und 30 Pferden seitwärts über Jettenberg,«ine andere Compagnie über Fronau, mit Beiehl, beiUnken ihre Vereinigung zu erzwingen. Als Pompei'sVottrab, aus zwölf Dragonern und sämmtlichen Schü-tzen seines Bataillons gebildet, und vorn LberlientenantHahn geführt, vor dem Paß erschien, streckte der ersteKanonen-Schuß des Feindes sogleich acht Mann znBoden. Hahn aber warf sich in demselben Augenblick,und unterstützt von seinen Schützen, die den Verhau auf-räumten, so schnell und keck auf den Feind, daß er den-selben nicht nur zum Verlassen der Kanone, sondern deSganzen Engpasses zwang. Nun konnte selbst das lebhaftunterhaltene Feuer der Oesterreicher und Tiroler, diesich auf den Bergen sammelten, den Grafen Pomp ei«icht mehr hindern, nach Meleck und den Steinpaß vor-zurücken, diesen zu nehmen, bei Unken eine zweite Ka-none zu erobern, und den sogenannten Knie - Paß anzu-greifen. Hier ist es eine kleine von Steinen gebauteFeste, welche den Engweg nach Loser beherrscht; schwervon vorn anzugreifen, leicht aber zu umgehen. DerFeind, welcher sich, nach vergeblicher Vertheidigung veö