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Weil an demselben Tage auch viertausend Mann vonder Spitze des Armee-Corps, welches Marschall Neyvon einer andern Seite (bei Garmisch und Mittenwald )inS Tirol hinein führte, die Feindseligkeiten gegen dasGebirgsland eröffneten, befahl Erzherzog Johann demFeldmarschall-Lieutenant CHafteler, die Gegenden zwi-schen Achenthal, Kufstein und Lofer zu beobachten, ohneSaalfelden und Hochfilzen aus dem Blick zu verlieren.Desgleichen schickte er zwei Bataillone (Kinsky), vierEscadronen Dragoner und zwei Compagnien Jäger, ebenso den General Festenberg mit fünf Grenadier-Ba-taillonen und dem Dragoner-Regiment Würtemberg,als Reserve, nach Innsbruck .
Es lag nicht in Deroy's Plan, den Angriff aufdie Strubpasse vor Ankunft der Generale Minuzztund Marsigli zu beginnen. Allein des Morgens(Lten November), als von der österreichischen Besatzungdes Passes ein starker Streifhaufen Reiterei gegen dasBataillon Wetzen kam, rückte dieses sogleich mit einerKanone vor und gegen den Paß selbst. Plötzlich bedeck-ten sich zu beiden Seiten die steilen Felshöhen mit feind-lichen Schützen. Diese zu verjagen, sandte Deroy rechrs zwei Compagnien des Leib-Regiments, linksdrei Züge des Bataillon- Wetzen. Allein die letzter»wurden vom überlegenen Feinde, mit bedeutenden Ver-lust an Todten und Verwundeten, zurückgeworfen aufihr Bataillon, und ließen den Hauptmann Graef undLieutenant Grafen von Tattenbach schwer verwun«der in feindlicher Gewalt.
Hatte der Feind den günstigen Augenblick zu benu-tzen verstanden, schwerlich würde es in der Macht des
Generals