preußische» Stellung führten. General Tauenzienverlangte eiligst Verstärkungen, um den Feind von die»sen Höhen ins Saale-Thal zurück zu werfen. ES er»schien keine Verstärkung von Seiten des Fürsten Ho»henlohe.
Dieser war damit beschäftigt, das Corps des Ge««erals Holzendors gegen Dornburg zu führen. Dochweder Dvrnbnrg noch die Naschhäuser Brücke ward an-gegriffen. Der ganze Heerhaufe, etwa aus zwei Infan-terie-und vier Reiter-Regimentern nebst einer halbenreitenden Batterie zusammengesetzt, blieb auf den Höhenvon Zimmern stehen, und blos eine Streifwacht gienggegen Doruburg. Als diese einen Ordonanz-Offizierdes französischen Kaisers einbrachte, der ein versiegeltesSchreiben Napoleon's an den König von Preußenbei sich trug, kehrte Fürst Hohenlohe mit demselbenin sein Hauptgelager nach Capeüendvrf zurück. Es wardieß bekanntlich der Caplrain Montesquieu, welcherNapoleon's letzten FriedenSantrag für den König vonPreußen überbrachte, aber zu Capellendorf so lange auf,gehalten ward, daß der König das Schreiben erst amI4ten Oktober, an dem Tage empfieng, als die Dop»pelschlacht bei Jena und Auerstädr blutig entschied.
Napoleon selbst war mit dem EorpS des Mar-schall Lannes auf ben Höhen vor Jena ; der Groß-herzvg von Berg und Marschall Davon st ihm rechtsbei Naumburg, (mir Absendungen gegen Leipzig undHalle); Soulr auf dem Wege von Gera her, um sichder Straße zwischen Naumburg und Jena zu bemeistern,Augereau bei Kahla, Ney bei Roda .
Die Preußen blieben in ihren Lagern, während der