Band 
Erster Band.
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des Herzogs von Braunschweig trennte sich von den übri-gen Heerabtheilungen, und zog aus der Stellung von Wei-mar in die Gegend von Auerstadt, um von dort aus,und verstärkt durch das Reservecorpü unter Herzog Eu-gen vo» Würtemberg, der feindlichen Macht im Rücke»«nd Seiten zu fallen. — Hingegen Fürst Hohenlohesollte die für unangreifbar gehaltene Stellung zwischenR'odigen und Schwabhausen bei Jena einnehmen; Rüche!mit dem 22,000 Mann starke» westphälischen Armee-korps ihm auf den Lehnstädter Höhen zur Reserve die-nen; und zwischen diesen beiden das CorpS des Herzogsvon Weimar die Verbindung unterhalten.

Die feindlichen Heersäulen drängten heran; triebendie bei Dornburg aufgestellten Reiter-Posten über dieSaale zurück, und bemächtigte» sich der wichtigen Cam-burgerkBrücken, (I2ten Oktober Abends) ohne daßman Ernst machte, sie wieder zu nehmen, da es nochmöglich genug war. Als General Tauenzien daraufvernahm, daß ein bei Dornbnrg aufgestellter Kriegshau-fen die Naschhäuser-Brücke dem Feind überlassen, undsich vom linken Saalufer zurückgemacht habe, zog aucher sich vom linken Saalufer und von der Stadt Jena (13. Oktober) vor TageS Anbruch nach Kloöwitz zu-rück, lebhaft von den Franzosen verfolgt, die sich zu-gleich des Caspodaer- und Kloswitzer» Holzes bemächtig-ten. Die zwischen beiden Gehölzen gelegne Höhe besetz-ten sie sogleich ebenfalls. Dadurch wurde das preußi-sche Heer aller Gemeinschaft mit dem Saale-Thal undjedes Blicks in dasselbe beraubt, während die Franzosenvon der Höhe nicht nur alle Bewegungen der Preuße»übersehen, sondern alle Wege und Schluchten bestreichenund vertheidigen konnten, welche zum linken Flügel der