Ekartsberga, sondern auch die Kösuer-Engwege zu be,setzen, wo die Straße über die Saale nach Naumburg geht. Hingegen das Corps des Marschall Davon st,welches in Naumburg selbst stand, hatte sowohl denPaß vo« Kbsen, als die davor gelegenen Höhen von Haftserhausen sogleich mit einer Division gedeckt.
Wie sich daher (am Morgen des i-ten Oktobers)das preußische Heer nach Kdsen bewegen wollte, stand«s dort ganz unerwartet fest gehalten. Hier blieb keinMittel, als rasch mit gewaltigem Stoß durchzubrechen,und den Feind aus der ungemein Vortheilhaften Stellunghinweg in die Saale zu stürzen. General Blücher,au der Spitze der preußischen Vorhut, warf sich alsbaldgegen die französische, aus Jäger-Regimentern zu Pferdbestehend, und trieb sie mit Ungestüm auf die Haupt-macht des Marschall Davoust zurück. Unterdessen hattensich die drei übrigen Abtheilungen des preußischen Heersentwickelt. Rückwärts auf den Auerstädter-Hdhen blieb dieReserve gestellt. Ein mörderisches Gefecht begann. DieVortheilhaft aufgepflanzte Artillerie Davouft's richtetefurchtbare Verwüstungen in den preußischen Massen an»Die vornehmsten Offiziere be» diesen, der Generallieu-tenant Graf Schmettau, bald darauf der greise Held,der Herzog von Braunschweig , sanken verwundet. Vier-zehn mit Ingrimm nacheinander ausgeführte Angriffeder Preußen gegen die französische Stellung scheitertenan der Tapferkeit von deren Vertheidigern. Nun be-nutzte Marschall Davoust den günstigen Augenblick,seine» linken Flügel an den Kösner-Paß zu lehnen, umihn vor jeder möglichen Erschütterung zu schützen, undZugleich den rechten Flügel seines Feindes zurückzudrüsrken. Dieser schwankte endlich und wick. Seine rück-