gängige Bewegung war um so entscheidender, weil dieReserve auf den Auerstädter«Höhen keine Weisung er«hielt, vorwärts zum Beistand zu gehen. Sie war nur3000 Schritt entfernt. Darum zog auch der linke Flü-gel der Preußen zurück. Der Köm'g, unerschrocken, warüberall, wo es galt. Mehreremale die in Verwirrunggerathene Reiterei schwadronenweise gegen den Feind füh-rend , ward ihm ein Pferd unter dem Leibe verwundet,worauf er das Pferd des Generals Zastrow bestieg.Sein Heldenmuth war fruchtlos, Zerstörung und Un-ordnung zu groß.
Der König, im Glauben, daß Fürst Hohenlobe«och bei Capellendorf, General Rüche! noch bei Wei-mar stehe, beschloß schnelle Vereinigung seines geschla-genen Heers mit jenen Kräften. Er übergab den Ober-befehl an den Keldmarschall Möllendorf, dem GeneralGrafen Kalkreuth mit der Reserve die Nachhut, undeilte nach Weimar zu. Aber bald kehrte er zu seinerArmee wieder zurück, weil er auf der Straße nach Wei-mar schon auf feindliche Abtheilungen stieß. In derNacht gieng er mit gezogenem Degen, an der Spitzeeiniger Geschwader Reiterei über den Ettersberg , durchzahlreiche feindliche Corps, und kam am folgenden Mor-gen nach Sömmerda .
Der Rückzug eines großen Theils vom Heer, stattgegen Halle oder Dessau, nach Weimar und Erfurt ,vergrößerte das Unglück. Denn nun stießen die beiAuerstrdt Geschlagenen auf die Trümmer des Hohen«lvhe'schen Heeres, und, vermengt mit ihnen, lösete sichzuletzt alles regellos auf.
Der Verlust der Preußen auf beiden Schlachtpunc»