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Staaten von den Franzosen , gegen Erlegung von 140Millionen Francs (Ende Jahres 1603) geräumt wurden,blieb Armuth und Schmerz zurück. Doch der Muth desVolkes, in welchem sich die Edelsten schon damals fürUnabhängigkeit des Vaterlandes in einen Tugendvereinzusammenzogen, richtete sich durch den Hinblick auf seinesväterlichen Königs stilles und doch kräftiges Walten empor.
Mehr Haltung hingegen gewann Oesterreich baldunter weiser Verwaltung wieder. Noch zählte diese Kroneauf 11,328 Geviertmeilen 23,965,000 treue Unterthanen,mit 146 Millionen Gulden Einkünften und 390,000wohlgerüsteten Streitern. Der Hof zu Wien , weit ent-fernt die Hoffnung einer bessern Zeit aufzugeben, bereitetesich, in derselben mit neuer Kraft zu erscheinen, daßEuropa nicht ganz der Raub von Frankreichs glückge-kröntem Herrscher werde.
Dieser, während die Völker ostwärts dem Rhein anden Wunden bluteten, die ihnen sein siegreiches Schwertgeschlagen, wandte nun seinen Blick auf die Völker jen-seits der Pyrenäen, denn dort war der Regent von Por-tugal ! mit seiner wahnsinnigen alten Mutter lieber überden Ocean nach Brasilien entflohen, als daß er sich un-ter Napoleons Willen gebeugt hätte. Und inzwischenJunot, der französische Feldherr, mit zahlreichen Schaa-ren in Bewegung war, den Britten die portugiesischenHäfen zu verschließen, gieng zu Madrid unter Verschwö-rungen und Aufständen der Thron der spanischen Bour-bonen zu Grunde. Denn der greise König Carl vonSpanien, in Zwiespalt mit Ferdinand, seinem Sohn,erst gezwungen, diesem seine Krone zu überlassen, nahmsie ihm wieder, als der französische Kaiser schiedsrichterndin den Streit eintrat, und übergab sie diesem als freies