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Muth. Er griff (den Lysten) ohne Zeitverlust, die feind-lichen Stellungen bei Villanova und Soave an; und alser, bei aller Tapferkeit der Seinigen, von Soave mitbedeutendem Nachtheil zurückgeworfen war, erneuerte erfolgenden Tages den Kampf am Alpone. Doch Erzherzog Johann , nun vom Unglück Oesterreichs auf deutscherErde unterrichtet, trat schon in der Nacht darauf (vomLüsten April zum isten Mai), seinen Rückzug nach denkaiserlichen Erbstaaten an, ehe ihm derselbe durch Napo leons Eilmärsche, vielleicht durch Verlust von Salzburg und Tyrol, abgeschnitten wurde.
Im Tyrol hatte der Feldmarschall-Lieutenant Cha-steler, sobald er im Besitz von Innsbruck war, alleMaßregeln zur Behauptung des Gebirgslandes ergriffen.Er übergab dem General Buol die Hut des nördlichenTyrols; und der Einschließung von Kufstein . Er selbstbegab sich (lyten April) mit einem Geschwader Reitereiund einer halben Batterie, über Briren nach Botzen,wohin er alle österreichische Truppen, die bei Brirenund Schabö aufgestellt gewesen waren, vorausgeschickthatte. Denn eS war General Baraguay d' Hilliers,der den linken Flügel deS französischen Heeres iu Italien befehligte, mit fünf Regimentern über Roveredo undTrient in'S südliche Tirol eingedrungen.
Als Cha steler sei» Kriegsvolk, verstärkt durchvier Landwehr-Bataillone von Kärnthen, zwischen demTalfer-Bach und der Eisak beisammen sah, während imVinstgau und obern Etschthale der Volksaufstand sichunter dem Passeyer Sandwirth, Andreas Hofer , zueiner Masse von 12,000 Mann bildete, beschloß er An-griff gegen Baraguay d' HillierS. Dieser stand ihm