Band 
Dritter Band.
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gebliebenen vier Regimenter Reiterei und die leichte Bat-terie Miede mann wurden vom Ganzen getrennt undder Vorhut deS großen Heeres zugetheilt. Diese Maß-regel war gefährliche Verstümmelung eines vorher kraft-vollen Körpers. Der Bayer halt am Bayern in Todund Leben fester als am Fremdling. Schon auf denstrengen Tagemärschen zur Düna , über Glubokoe, Uschatz,nach Beszenkowize (v. 22.2y. Juli), ward der Ver-lust der Reiterei fühlbarer, die bisher dem ermattetenFußvolk aus der Ferne Nahrung herbeischaffen, Ordnungauf den Märschen erhalten, die Nachzügler eintreibenund die Lagerstätten gegen einen unternehmenden Feindleichter sichern konnten.

Bei Beszenkowize blieben die Bayer» an beidenDüua-Ufern einsweilen auf Befehl des Kaisers, stehen.

5 .

Bewegungen gegen Witepsk . Einnahme derStadt. Treffen an der Drissa und Düna .Gefechte auf der ganzen Heerlinie bisAnfangs Augusts .

Der Kern der frauzdsifchen Macht befand sich längsder Düna , gegenüber Drissa und Polozk ; Napoleon'sHauptgelager in Glubokoe (13. Juli). Alles war zumAngriff bereit. Nun warf sich Murat gegen Drissa.Seine leichte Reiterei setzte über die Düna . Aber derFeind war schon ostwärts nach Polozk gezogen; demzweiten Armeecorps der Franzosen blieb nun die Arbeit(22. Juli) das verschanzte Lager von Drissa zu zerstö-ren. Oudinot'S Armeecorps rückte gegen Polozk an.