Band 
Dritter Band.
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Unbedeutend waren die Plänkeleien der Reiterei Mu-rats mit dem russischen Nachtrab, denn dieser vermied je-den ernste» Kampf. So rückte Murat bis auf die Schei-dung der nach Suraj und nach Janowiczi führenden Straßenvor und lagerte sich dort, mit ihm der Bayern Reiterei;hinter ihm Eugens Heeres-Abtheilung. In der Näheder letzteren schlug Napoleon sein Feldlager auf.

Mit Anbruch des folgenden Tages (2y. Juli) gebotNapoleon einer Unterabtheilung des 4ten Armeecorps,so wie der leichten Reiter-Brigade Pirs, nach Surajvorzugehen^ Es geschah ohne dem Feinde zu begegnen.Die Wegnahme eines bei letzterem Orte über die Düna ziehenden Lebensmittel-Transportes war erwünscht. Stel,lungen nahmen die verschiedenen Truppen des 4ten Armee-corps vorwärts Suraj gegen Recki, dann in der Umgegendvon Stenkowo; dann gegen Janowiczi. Murats Ca-vallerie zog über letzteren Ort gegen Rudnia. GeneralGraf Preysing war mit der bayerischen Reiterei dem4ten Armeecorps nach Suraj vorangegangen, und machtenoch eine Bewegung gegen Wely, wohin auch PrinzEugen ein italienisches Reiterregiment entsandte, umdort einen durch starke Abtheilungen Winzingerode'sgedeckten Lebensmittel- und Munitions-Vorrath zu er-beuten. Erst am andern Tag (zo. Juli) wurde diesesVorhaben ausgeführt, der Vorrath genommen, dann jeneAbtheilung Italiener, bedeutend verstärkt, zu Besetzungdes wichtigen Punctes Wely verwendet. Denn hier ver-einigen sich die großen Straßen von Petersburg nachSmolensk und die von Witepsk nach Moskau oder Twer .Beinahe wäre es aber dem General Winzingerodedurch Ueberfall gelungen, den Wiederbesitz jenes Puncteszu erkämpfen.

Ehe