Band 
Dritter Band.
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selbst heran. Es wurde aber durch das röste leichteFranzosenregiment nicht mir zurückgetrieben, sondern balddie ganze Linie der Russen, unter Oudinot 'ö unmittel-barer Leitung angegriffen und mehr denn einmal gezwun-gen, schon errungene Vortheile wieder aufzugeben. Gene-ral Wittgenstein beharrlich in seinem Vorsatz, ver-stärkte von Neuem seine Angriffslinie, und wahrendOudinot seine Mitte durch eine in der Nähe des mehrerwähnten Schlosses aufgestellte Batterie gedeckt wähnte,ja selber Anstalt machte, der Russen Flügel anzugreifen,erschütterte und entwurzelte ihn des Gegners mächtigerAndrang. Denn General Bergs Schaar, mit ihr dasLöste Jägerregiment, dann General Kazatschowskymit den Regimentern Sewsk und Kaluga , walztensich gegen die französische Mitte, während die Regimen-ter Perm und Mohilow, durch Bewegung gegen dasgegen Olchowa gelegene Gehölz, der Franzosen linkeFlanke, General Kulniew hingegen mit drei Jäger-regimentern die rechte Flanke überströmte, von 4o Fcner-schlünden unterstützt. Marschall Oudinot, bei diesemfurchtbaren Andrang von 11 Regimentern, denen Witt-genstein noch immer Verstärkung sandte, überzeugtesich, daß er den freien Jug nach Sebej hier nicht er-kämpfen könne, und zuletzt durch den vom Niszczaflußhinter ihm gebildeten Engpaß in Gefahr gerathe. Rück-schritt über Letzteren, Stellung hinter der Drissa schienihm das Gerathenste. Von Höhe zu Höhe, ging er alsodurch jenen Engpaß und schon um 8 Uhr Abends hatteer sich zwischen dem linken Ufer der Niszcza und deinPuncte Kliastitzy aufgestellt, und seinen fernern Marschnach Polozk durch Batterien und längs dem Niszczauferaufgestellte Schützen gedeckt.