Der 5te Hcerthcil (Poniatowsky) ließ in Mohilowdie Division Dombrowsky zurück, und zog über Ro-manows gegen Krasnoi (15. August). Der bei Orszaaufgestellte 8te Heerthcil (Innot) mußte jener Bewe-gung folgen. Das Reitercorps Grouschy, mit ihmder Bayern istes und Ltes Chevaurlegers-Regiment, zognach Rasasna (12. August), wo General Eble Brückenschlagen ließ (15. August). Der K'onig von Neapel ging mit Nansouty's, Montbrun's und Latour-Maubourg's Reiterei von Rndnia »ach Linbowiczi undvon da an den Dnieper gerade über von Chomino, woer über den Strom sehte (in der Nacht vom iz. zum14 . August). Somit war Napoleons Volk vor-gerückt , als er selbst von Witepsk aufbrach und inRasasna, dem Sammelplatz seiner Garden, ankam(14. August).
Varclai de Tolli, der russische Oberbefehlsha-ber, hatte auf die Nachricht, daß der Feind am linkenDnieper-Ufer stehe, dem Fürsten Vagration befoh-len, die Abtheilung Newerosky bei Krasnoi, den übri-gen Theil seines Corps Raiewsky gegen Koritnya ste-hen zu lassen, mit dem übrigen des 2ten West-Heeresaber nach Smolensk zurückzuziehen. Er selbst eilte mitder isten West-Armee hicher. Denn er war entschlos-sen, das in der altern Kriegsgeschichte Rußlands be-rühmt gewordene Smolensk , diese Vormauer des Reichsund der Hauptstädte, um jeden Preis zu vertheidigen.Hier wollte er den langen Rückzug enden und selbst zumAngriff übergehen. Doch verbarg er es sich nicht, daßer Großes wage, indem er die Schlacht mit einem durchimmerwährende Siege gekrönten Feldherrn und sie in einerStellung annehme, welche nicht die Folge freier Wahl,