Band 
Dritter Band.
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Gefechte entspannen, beobachtete Kaiser Napoleon inPerson die Stellung deS Feindes und die Starke deSPlatzes. Diese alte Stadt war mit starken, auf hinund wieder verfallenem Wall stehenden Mauern undThürmen umgeben. Ein zugleich als Brückenkopf die-nender viereckiger großer Thurm vertheidigte das Thor,zu welchem die Straße nach Petersburg hinausführte.Westlich der Stadt lag eine Cidatelle, welche die Straßevon Krasnoi beherrschte. Vor dieser Cidatelle sah mannoch drei alte in Eile ausgebesserte Schanzen. Daszweyte Thor der Stadt, zu welchem die Heerstraßen vonKraönoi, Mohilow, Roslawl und Jelina führen, wardurch einen halben Mond, mit Pallisaden umgeben, ge-deckt. Längs der Krasnoier Straße fand man eine Vor-stadt, vor welcher eine Windmühle; eine zweite Vorstadtzwischen der Mohilower und Roslawler Straße; einedritte dehnte sich längs dem Walle vor einem großenErdbastion aus, welches einen durch die Zeit entstande-nen Manerbruch decken sollte. Noch erblickte man vor-dem mittäglichen Theil jener Mauerfassnng zwei alteSchanzen, welche, wie die ersteren, ausgebessert wordenwaren. Die ganze alte Ringmauer der Stadt war, mitmit Ausnahme auf der Dnieper - Seite, durch einenGraben gedeckt, und dieser mit einem Glaois versehen.Auf dem linken Dnieper-Ufer standen oberhalb und un-terhalb der Stadt noch zwei andere Vorstädte,

Das französische Heer hatte folgende Schlachtord-nung: den äußersten linken Flügel bildete N e y, linksam Dienowo angelehnt, rcchtö vor Jitmontowa. JurRechten aber vom Marschall Ney stand Marschall Da-voust und zwar die Division Gudin mit ihrem linkenFlügel an den Heertheil von Ney angelehnt, den rechten