Band 
Dritter Band.
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Sorbiers Leitung , 60 Stücke Geschütz aufgefahren.Das Kartälsä-enfeuer derselben zwang die Russen aufden jenseitigen Höhen, sich außer deren Bereich zu zie-hen, wahrend zwei ihrer Batterien, jede von 20 Stuck,das Feuer mörderisch" erwiederten. Aber auch die Mar-schälle Ney nnd Davonst hatten Befehl zum Angriffeempfangen. Während Ney's Schaaren gegen das hei-lige Feld heranzogen, rückten die drei im ersten Treffenstehenden Divisionen Davoust's gegen die zwei Vor-städte, Gudin griff die an der Straße von KraSnoiliegende Vorstadt, Morand jene znr Rechten der letz-teren an, während Friant die Verbindung mit dcmHecrtheile des Fürsten Poniatowsky erhielt. Um5 Uhr war das Geschützfeuer auf der ganzen Schlacht-linie allgemein, und eine Stunde später empfingen dieVertheidiger aller Vorstädte und Verschanznngcu schondas Flintenfener der Franzosen . Aber auch die Russenerwiederten dasselbe mit Nachdruck und großer Wirksam-keit, Gegen 5 Uhr waren aber schon im blutigen Kampfealle Vorstädte genommen, und die Russen ungeachtet ihrerTapferkeit in den bedeckten Weg zurückgetrieben. SobaldGeneral Barclai dieß erfuhr, beschloß er durch Ent-sendnng zwei frischer Divisionen und einer Gardebrigadesich den Besitz der Stadt wenigstens bis znr einbrechen-den Nacht zu sichern, Auch ließ er auf dem rechtenDnieper - Ufer einige Batterien auffahren, theils umdie auf der Höhe von Sloboda - Raczenka gut gelei-teten französischen Geschütze zum Schweigen zu bringen,theils den Polen das weitere Vorrücken gegen seine Bat-terie zu verwehren. Aber vergebens widerstrebte er demUngestümm seines Gegners. Während die tapferen Polen nach bedeutendem Verlast die Russen hinter die Stadt-