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Dritter Band.
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verlassen, und um seinem Feinde goldene Brücken ;nbauen, regte er sich nicht, sondern erlaubte eine kurzeRuhe. St. Cyr dagegen ordnete alles zur Schlacht.

Die Division Wrede sollte den äußersten rechtenFlügel des Angriffs bilden; daher mit gegebenem Sig-nalschuß über die Polota ziehen, schnell die Waldspitzevon Gromewo erkämpfen und dadurch des Feindes linkeFlanke überflügeln. Dies war dann der Zeitpunct, inwelchem Deroy's Heerhanfen, jenseits der Polota indichten Augriffscolounen vereiniget, aus dem DorfeSpaß mit größtem Ungestümm gegen den Feind vor-dringen sollte.

Die leichte Reiterei unter Corbineau erhielt denBefehl, linker Hand von Deroy's Division, mit Hülfeeiner zweiten Brücke über die Polota zu gehen, und amrechten Flügel der gleichzeitig mit zahlreicher Artillerievon Polozk vorrückenden Division Legrand aufzumar-schiren.

Die Infanterie-Division Maison sollte vereint mitder schweren Reiter-Division Doinnere und der leich-ten Reiter-Brigade Castcr links von Polozk vorrückenund den äußersten rechten Flügel der Russen anfallen.Die Vertheidigung der Eingänge und Wälle von Polozk und vorzüglich der rechten und schwächsten Seite derStadt, ward der Division Merle übergeben. Die kurzeFrist zwischen Befehl und Ausführung benutzten die Ge-nerals und die ihnen untergeordneten Befehlshaber, genauden Kampfplatz, jede Erhöhung, jede Vertiefung dessel-ben kennen zu lernen, um sie den Umstanden gemäßfolgenreich gebrauchen zu können. Unbemerkt wurde dasGeschütz in Bewegung gefetzt, die Truppeumasscn demsorglosen Gegner naher geführt. So stellte sich auf des

Gene-