von den Russen geräumt. Eben so griff,'tzt die Reitereides Generals Latour-Manbonrg das russische Fuß-volk nebst dessen Geschütz an, welches vor dem DorfeScminSkoe zu dessen Vertheidigung stand. Auch hierendlich wurden die Russen, besonders durch Tapferkeitder sächsischen Reiterei unter General Thielemann,in das Dorf zurückgetrieben. Dieses selbst nun zu er-stürmen, zog die Division Friant auf persönlichen Be-fehl Napoleons heran. A» der Spitze derselben brachGeneral Düfour mit dem löten leichten Regiment auseiner Schlucht hervor, welche einer »och unvollendete»Nedonte gegenüber lag, die den Eingang des Dorfesschützen sollte. Die Redoute ward erstiegen, der Verhauaufgeräumt, welcher das Dorf umgab, und Abtheilungender 2ten russischen Grenadier - Division, die das Dorfbesetzt hielten, mußten bis auf die Höhe hinter demsel-ben zurück. Bei dieser Gelegenheit wurde der PrinzCarl von Mecklenburg verwundet. Unterstützt von demübrigen Theil der Division Friant behaupteten hierdie Franzosen die genommene Stellung, wahrend derHeerthcil Junot's die Höhen von Chewarino besetzte,und dann rechts zog, um den Angriff zu unterstützen,welchen Poniatowskp schon langst hätte begin-nen sollen.
Nicht minder hatte das Gefecht sich auf dem fran-zösischen linken Flügel erhoben. General Delzons,dem der Prinz Engen die Wegnahme des Dorfes Bo-rodino übertragen hatte, führte das tapfere ioüre Re-giment im Sturmschritt gegen dasselbe, warf alles zurück,und zog siegreich in das nun brennende Borodino ein.Mehr, als das eroberte Dorf behaupten, sollte das Re-giment nicht, aber vom kriegerischen Ungcstümm hinge-