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Dritter Band.
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Erfolg, eilte Graf Orlow auf der Straße von Smo-lensk nach Mohilow, dort, wie ihm verrathen war, einenlangen Zug von Nahrungsvvrrathen, von Schlachtviehnnd Pferden, zu überfallen und zu erbeuten. Er bemäch-tigte sich dort zweitausend von Pferden, mehrerer Hundertevon Ochsen und Wagen.

Ney'S Heertheil kam endlich, nach ruhmreichenGefechten, ebenfalls (14. November) in Smolensk an.Napoleon sah sein Hauplheer, daS beim Auszuge ausMoskau noch !00,000 Mann stark war, jetzt kaum nochzur Halste bewaffnet und geregelt; zur Hälfte ohne Waf-fen, ohne Zucht und Ordnung; und die Artillerie währenddes Zuges nach Smolensk , vielleicht um 400 Stücke Ge-schütz ärmer.

8 .

Verlust von Polozk, WitepSk und MinSk ,bis Anfang Novembers.

Napoleon versammelte den Kriegsrath. Er wargebeugt, nnd die letzte Stütze seines Stolzes blieb nurder Gedanke, daß er nicht durch die Hand seines Fein-des, sondern Dessen gebeugt war, dem Niemand wider-steht.

Während in Smolensk der weitere Rückzug eiligstbereitet wurde, hatten ihn schon die Kriegsv'olker an denUfern der Düna angetreten. Hier waren noch in derMitte Oktobers Franzosen und Bayern bei Polozk gegenWittgenstein's Kriegsmacht verschanzt gestanden.Der zweite Heertheil der Franzosen nahm damals denrechten, der sechste Heertheil, die Bayern , den linken