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Dritter Band.
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gebildete Ingenieur - Ofsicicre, während voller zweiMonate ununterbrochen gearbeitet hatten.

ES war am 14. Octobcr, als General Wittgen-stein den rechten Flügel des französischen 2ten Armee-corpS wirklich bei Sirotino angriff und bis Borowo zu-rückdrückte, indeß General Steinheil gleichzeitig beiDruja über die Düna ging und dann andern Tages,gegen Abend, die Bayern unter dem General Str'ohlin und hinter Diöna mit Uebermacht und Heftigkeit imRücken und in der linken Flanke anfiel. Ströhl ver-theidigte sich standhaft hinter Diöna, wozu die halbeBatterie Gotthard kräftig mitwirkte, wahrend diekleine bayerische Besatzung in der Stadt, durch die Wi-derstands-Anstalten des tapferen und klugen Jngcnienr-Hanptmann von Hazzi der Gefahr entging, von ihrerHauptmacht abgeschnitten zu werden. Ströhl aber,der seines Heerführers Wrede Befehl empfing, nichtauf Vertheidigung dieser Stellung gegen den allzu über-legenen Feind zu beharren, sondern den Lauf der Uözaczzu vertheidigen*), führte (in der Nacht vom 15. zuin16. Oktober) seine Truppen zurück und ward hinter derUszacz, bei Bononia, noch durch französische und pol-nische Reiterei unter General Corbincau verstärkt.Letzterer übernahm auch als älterer General den Ober-Befehl. Den nemlichen Tag (16. October) ließ Gene-ral Wittgenstein die Vormächten deS 2tcn Aruicccorpsder Franzosen , die auf der Straße nach Sebey anfge-

») Die Uszacz, ein Flüßchen, dessen Quellen sich beinahe mitdenen der Bereczina vereinigen, welche sich aber dann in ent-gegengesetzter Richtung wie die Bereczina, von Süden »achNorden wendet, und unterhalb Polozk in die Düna eilt.