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Dritter Band.
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Schweizer und Kroaten , statt den Angriff richig hinterden Stadtwällcn abzuwarten, ihren Feinden wüthig ent-gegen. Unmittelbare Folge davon war der große Ver-lust, welchen besonders die tapferen Schweizer erlitten.Auch ward durch Angriffs-Bewegung derselben für denAugenblick die ganze linke Seite der Stadt ihrer Verthei-digung beraubt. Waren die Russen in diesem KampfeSieger geblieben, wurde es den Schweizern und Kroa-ten schwer gelungen seyn, früher als der Feind die Stel-lung hinter den Stadtwällen wieder zu gewinnen. Weildie Russen aber, ohne sich weiter um ihre Seiten zu be-kümmern, gegen die Stadt vordrangen, gaben sie denBayern , welche die zwei Redouten mit zahlreichem Ge-schütz besetzt hatten, ihre linke Flanke hin. GeneralGraf Wrede selbst befehligte hier seine Bayern , in-dem er mit Aufmerksamkeit jeder Bewegung deß Gegnersfolgte. Er ließ, wie der Augenblick kam, daö verhee-rende Feuer auf allen Puncten beginnen, da aber vonden cingeschniltenen Schießscharten die Bewegung derKanonen gehemmt ward, das Geschütz inS freie Feldneben und zwischen den Redouten auffahren. Dieß ent.schied. Die Russen, nur immer in blinder Wuth gegendie Wälle von Polozk anrückend, empfingen das strei-chende und wohl unterhaltene Feuer sämmtlicher aufge-fahrenen Artillerie. *) Ganze Reihen und Glieder derRussen stürzten, hingemäht, zu Boden, als sie beinahedaö Ziel, die Wälle der Stadt Polozk , erreicht hatte».

*) Bei dieser Gelegenheit ward der bayerische Major Ban-den w e, an der Seite des Generals Grafen Wrede tödl-ich durch eine Kanonenkugel verwundet.

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